16. Oktober 2020

Wie ich dem Hamsterrad entkam? Gut das du fragst.

 




Das Leben bietet uns Gelegenheiten, wir können dadurch wachsen oder scheitern. 


Doch eines steht schon im Vorhinein fest, in beiden Fällen haben wir es in der Hand.

Es gab in meinem Leben Gelegenheiten vor denen ich mich versteckte, das Scheitern war die Konsequenz meiner Feigheit, pardon ich nannte es "Opferrolle".

 

Wie oft erstarrte und reagierte ich nicht auf verbale Beleidigungen oder Angriffe, da ich es nicht begreifen wollte wie negativ Menschen einem Gegenüber sein konnten. 


 

Es war ein Mix aus Erschütterung und Fassungslosigkeit, die mich ausbremsten mich zu wehren. 

Ich nahm es in Kauf, da ich dachte meine Rolle in der Gesellschaft sei gesetzt.   

 

Ich war nicht die Person die im Mittelpunkt stand, hinten fühlte ich mich sehr wohl, da konnte ich alles überblicken und mich  in der Masse verstecken, doch irgendwie fühlte ich mich davon erdrückt und wie gefangen. 



Es war ein Leben des sogenannten DURCHSCHNITTS, bloß kein Risiko eingehen, mach nichts das gefährlich ist, lieber den Mund halten um die Harmonie zu bewahren selbst wenn es bedeutete  dass es mir Schaden würde, "ach egal" lieber nur leichte Kratzer statt tiefe Wunden zu riskieren.


 Doch was passiert, wenn das Selbstbewusstsein und die Über- zeugung in die eigenen Fähigkeiten      stärker wird?  


Gut das DU fragst!

Ich erkläre es Dir gerne anhand dieser Beispiele:

 

👊 Du klärst Streitgespräche direkt und                        trägst es nicht mit nach Hause.
👊 Du bist bereit dich bei Auseinander-                         setzungen auch von Fremden einzu-                         mischen, um die Situation zu beruhigen.

👊 Wirst du verbal angegriffen
           konterst Du diplomatisch.

👊 Vor Publikum zu sprechen fällt                                 Dir durchaus leichter.

👊 Du orientierst dich nicht zuerst an Anderen                und machst erst eigene Schritte.

👊 Zu scheitern ist für dich keine Niederlage,                 du lernst daraus und machst weiter.


Der Boxsport verleihte mir das nötige Selbstbewusstsein mein Leben nicht mehr zu träumen.

Ich habe meine Selbstzweifel, dass ich nichts aufregendes aus meinem Leben zum Beispiel mal meinem Neffen (Charly "my Love") erzählen kann, beseitigt.

Mit dem Boxsport begann der Lebenswandel, danach mein Freigeist und nun ein aufregender Lebensstil durch Abenteuerlust & Spontanität.

    


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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Du hast dein Leben in der Hand.
✪ Sei nicht feige, kontere im Moment. 
✪ Du kannst mehr als du glaubst. 
✪ Boxen kann dein Selbstbewußtsein stärken und dein
     Leben wandeln.
✪ Mach dir bewußt das dein Leben irgendwann eine 
    Geschichte zum weitererzählen werden sollte.   

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24. August 2020

Wer sind wir Boxer*innen?



Bevor ich zum Boxsport kam hatte ich keine Berührungspunkte mit dem Sport, noch kannte ich Jemanden der Kampfsport machte. 

Für mich waren so einige Dinge die ich im Boxen erlebte neu und irgendwie fremd

Die Profikämpfe aus dem Fernsehen kannte ich, nur war mir nie bewusst das es vorher eine Amateurlaufbahn gegeben haben muss. 


Wer sind die (Amateur)Boxer*innen eigentlich?


 

So einige habe ich im Amateurboxsport kennengelernt, in Gesprächen stellten wir dann oftmals fest wie ähnlich wir uns Alle sind.



"Essen ist so lecker."

"Heute ist wiegen? Ich hab schon getrunken."

"Ob das weh tut? Keine Ahnung, hab nie drüber nachgedacht."

"Begrüßung mit der Faust."

"Wir lieben gelbe Säcke unter der Kleidung."

"Uii was riecht hier so streng => Bandagen und Handschuhe."

"Darf ich hetzt an die Pratzen? Bitte bitte bitte."


Wenn ihr einen Boxer*in kennenlernt die auch Wettkämpfe machen, dann solltet ihr ein paar Dinge wissen.


Wir machen Gewicht, das bedeutet wir müssen unser Kampfgewicht erreichen oder halten. Trinken und Essen richtet sich nach einem Plan.
(Für mich nicht danke, ich mache Gewicht)

1 Woche vor einem Wettkampf sind wir gedanklich nicht bei euch. 
Die Konzentration liegt auf den Kampf. 


Antworten wir nicht, sind zurückhaltend oder gar das Gegenteil, dann nehmt uns das bitte nicht krumm. Es ist schlimmer als Prüfungsstress.
(Äh war was? Sorry hab nicht zugehört)

Von Feiern oder anderen Freizeitaktivitäten ziehen wir uns zurück, gehen früh ins Bett und könnten etwas launisch oder emotional reagieren. 
(Ich gehe jetzt schlafen / 21:00 Uhr)

Boxen ist wie eine Krankheit, wundert euch nicht wenn wir spontan anfangen Schattenboxen zu machen oder hektische Ausweichbewegungen. Schulterticken, das aussieht als würden wir mit unseren Armen fechtend Fangen spielen.
(Plötzlich Geräusche vom ausatmen "ASMR Style")






Unsere Blessuren im Gesicht am Körper sind normal und bedeuten nicht das schlecht beim Training waren. 

Im Boxsport ist der Körperkontakt unerlässlich, der Verschluss der Boxhandschuhe wird zu einer scharfkantigen Waffe, Beine und Knie kollidieren bei schnellen Aktionen, Köpfe stoßen unbeabsichtigt zusammen Beulen oder Cut Gefahr.
(Hatten gestern Sparring. Ne tut nicht weh, alles gut. Ja ich kann was sehen und atmen)



👉 "GEWICHT MACHEN",
das tägliche prüfen des Körpergewichts und anpassen des Speiseplans.

👉 "SPARRING",
es ist wie ein Test oder eine Klausur, zeig ob du das gelernte umsetzen kannst!

👉 "KONDITION",

bin ich ausreichend laufen gewesen und habe ich   ausreichend Schnellkraft trainiert?


👉 "PSYCHE",

wer ist mein Gegner? bin ich gut vorbereitet? nicht das ich K.O. gehe.


👉 "TEAM",
mit Boxerfaust wird begrüßt, gemeinsam zu Kämpfen fahren, Vorbereitung in Partnerarbeit.

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊

✪ Freunde die Boxen sind manchmal komisch.
✪ Sie lieben das Essen, der Feind ist die Waage
✪ Wie ein Ninja verhalten sie sich vor Wettkämpfen, ihr seht sie nicht,
   ihr hört sie nicht, erst nach dem Kampf tauchen sie plötzlich wieder auf.
✪ Sie haben ihre 5-Minuten Anfälle mit Schattenboxen / Schulterticken.
✪ Pssst...kein Kommentar zu offensichtlichen Blessuren. 
✪ "Nein" solltet ihr akzeptieren, sie wollen wirklich nicht essen, trinken,
     feiern etc.


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13. Juni 2020

Das Leben der Anderen


Aufzuwachsen in einer Zeit mit dem Fernseher bringt Freud und auch Leid mit sich. Mit weltweiten Ereignissen und Informationen werden wir versorgt, macht euch mal dessen bewußt "WELTWEIT". 
Als Kind oder auch junger Mensch ergibt sich ein neues Bild der Realität. 
Ich weiß noch genau welche Gedanken ich hatte wenn ich Sendungen über Menschen sah, die ein Leben hatten das ich mit meinem "normalen" Leben nicht vergleichen konnte. 


Von den Reichen & Schönen Schauspielern bis hin zu den überduchschnittlichen Sportlern. Ich mein, wie krass waren die Filme von Jackie Chan bitte?
Wie attraktiv Schauspieler*innen wie Angelina Jolie, Johnny Depp, Meg Ryan, George Clooney....
Wir wollen andere Menschen sein, weil wir keine Energie in uns investieren, um die eigenen Stärken zu entdecken, es ist leichter vorhandenen Fußspuren zu folgen.
Das Prinzip setzt sich im Sport ebenfalls um. Wir wollen gerne so sein wie andere Sportler*innen, die erfolgreich sind, einen durchtrainierten Körper haben oder abgefahrene Kunststücke vormachen die wir bewundern und auch so gerne können würden.
...und am besten nach nur 2-3x üben, also SOFORT!

Welch ein Gefühl uns doch überkommt, wenn wir feststellen das es gar nicht so einfach ist. 
Wir werden vor die Wahl gestellt weitermachen oder es sein lassen, zu 95% entscheiden wir uns für das Zweite ➩ AUFGEBEN.




Woran das liegt?
Wir sehen nicht den Weg den eine Person zurücklegte, wir sehen nur das Ergebnis welches wir fasziniert bewundern. Wie heißt es so schön "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". Unsere Erfolge im Sport werden uns nicht in die Wiege gelegt, das Talent eine Fähigkeit besonders gut zu können macht es zwar leichter, dennoch ist es nicht ausreichend. Üben, üben, üben...

Moral von der Geschicht:
Wenn ihr die Erfolge Anderer seht, ihr mitmal den Drang habt diese auch erreichen zu wollen, dann bedenkt das es Zeit braucht, ihr das Ziel nur in Etappen mit Disziplin erreicht und euer Leben sich danach richtet.

BeispielDu willst  10km ohne Schnappatmung                                        Laufen können?
Okay, dann trainierst du 2-3x die Woche, reduzierst Genussmittel wie Alkohol, Zigaretten, Lebensmittel wie Süßigkeiten, kalorienreiche "ungesunde" Speisen, zuckerhaltige Getränke, machst zusätzlich Krafttraining, verzichtest für einen Lauf auf gemeinsame Zeit mit Freunden oder chillen auf der Couch und gehst dann auch noch früher zu Bett. 

Definierst du dich immer noch mit den Erfolgen Anderer oder bist du lediglich davon inspiriert? 😉

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊

✪ Medien zeigen nur das Ergebnis, selten den Weg dorthin.
✪ Auch Vorbilder haben mal klein angefangen.
✪ Hinterlasse eigene Fußspuren. 
✪ Bleib dran, dein Ziel hat mehrer kleine Ziele,
     lobe dich wenn du eines von ihnen erreicht hast. 
✪ Habe Geduld, was du jahrelang nicht gemacht hast,       
    wirst du nicht in wenigen Tagen erreichen. 
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4. Mai 2020

Boxen ist wie Fahrrad fahren

- - - - Aufgrund der CORONA Situation - - - -

Dieses Gefühl nicht trainieren zu können ist schrecklich.

Insbesondere für Leistungs-sportler*innen ist eine Verletzung
oder Zwangspause eine Strafe.
Als würde ihnen die Luft zum atmen genommen worden, einige gehen sogar so weit zu sagen das ihr Leben kein Sinn mehr macht ohne Sport.


Für Aussenstehende hört sich das verständlicherweise übertrieben an - Sport ist Mord kommt anscheinend nicht von ungefähr  😁 




Wer dem Sport verfällt fühlt sich ohne ihn krank, der permanente Bewegungsdrang oder das Gefühl  brennender Muskeln ist wie die Sucht nach einem Rausch. 




ZWANGSPAUSE - Einblick ins Kopfkino der Sportler*innen


"Wie halte ich mein Gewicht?" 

"War die ganze Arbeit umsonst?"

"Muss ich danach von Vorne anfangen?"

"Oh nein, meine Muskeln bauen ab."

"LANGWEILIG, ich muss mich bewegen!"



Es gibt noch so viel mehr Gedanken,
das sind die üblich bekannten. 


Persönlicher Tipp:
Zur Aufmunterung und als Balsam eurer Gedanken.


1] Es sind nur ein paar Monate ohne Sport.
 
  ⇨ Macht euch das bewußt, es sind keine Jahre.

2] Ihr werdet wieder Sport 
     machen können.
   
⇨ Andere haben nicht die
          Möglichkeit durch schwere
          Krankheiten.

3] In 2-3 Monaten seid ihr
    wieder in Form.
   
⇨ Euer Körper ist intelligent und
           verfügt über einen Speicher.
           Sobald ihr erlerntes wieder
           anwendet erinnert sich euer
           Körper daran.


4] Vollständig Fit & Gesund
     = 100% Leistung


     
⇨ Nur wenn ihr zu 100% fit seid könnt ihr die Leistung erbringen,
          sonst macht es keinen Sparß und eure Motivation würde sinken.


Eure Leistung und/oder eure sportliche Figur werdet ihr schnell wieder erreichen. Wer das Fahrrad fahren gelernt hat, kann es auch nach jahrelanger Pause immer noch.
 
Aktuelles Beispiel:
Boxlegende Mike Tyson, der in seinem Alter
(aktuell 53 Jahre) immer noch schnell und explosiv ist. 


- Ich bleibe zuversichtlich


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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊

✪ Keine Panik vor Sportpausen
✪ Nach 2-3 Monaten wieder fit 
✪ Seid Dankbar für eure Gesundheit
✪ 100% Leistung, wenn 100% gesund
✪ Boxen verlernt ihr nicht
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27. April 2020

Man sieht sich immer 2 mal...


Im Leben verläuft nicht alles perfekt und ich sage:
"Zum Glück".

Wir lernen am besten aus Fehlern und nennen es später gerne Erfahrungen.




Das gemeine daran ist nur, einige Fehler erkennen wir erst mit der Zeit, also mit mehr Lebenserfahrung und stellen plötzlich fest "Ups, da habe ich einen Fehler gemacht".
Wir begehen somit Fehler oder treffen falsche Entscheidungen, weil es uns an Erfahrung zu dem Zeitpunkt fehlte.

Mit mehr Erfahrung erkennen wir rechtzeitig Situationen die nicht gut enden können.

Wie ein Film
der sich wiederholt, diesmal mit anderen Schauspielern, Dialogen und einen neuen Drehort.








Nur manchmal spielen wir nicht im Film mit, sondern sind nur Zuschauer die versuchen die Hauptrolle (=nahestehende Person) zu warnen "Nein, trenne dich nicht von der Gruppe, gehe nicht alleine in den dunklen Wald!!!!"- ihr kennt das bestimmt von Horrorfilmen. 
Ein schreckliches Gefühl, wir müssen mitansehen wie Jemand ins Unglück rennt, körperlich nah dran und geistig doch so fern. Beim Versuch den Menschen auf dem Weg in sein Unglück wachzurütteln, entzürnen wir eher einen Streit.

Emotionen stauen sich bei beiden an, schlussendlich trennen sich ihre Wege.

Kein Wort wird mehr miteinander gewechselt, wenn wir uns begenen dann wie Fremde.





Persönlich kann ich hierzu eine eigene Geschichte verbunden mit dem Boxsport erzählen. Für mich stellt sich nur eine Frage
"Wie lange wird dieser befremdliche Zustand dauern?".

Darauf hat nur das Leben eine Antwort, es ist abhängig von so vielem bis Du erwachst und rückblickend sagst "Ich verstehe es jetzt". 
Vielleicht wiederholt sich die Situation, nur diesmal stehen beide auf der anderen Seite (=Rollentausch).
Wer weiß, ob es der Zufall regelt. Stell dir mal vor unsere Kinder treffen zufällig aufeinander, vielleicht boxen beide sogar und werden Freunde...den Rest könnt ihr euch denken.

Wie es so schön heißt
"Man sieht sich immer 2mal...", doch dann ist
es zu spät für Entschuldigungen 


"It´s too late to apologize". 


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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊

✪ Fehler sind Erfahrungen
✪ Situationen passieren lassen
✪ Freunde werden Fremde und vielleicht wieder Freunde
✪ Man sieht sich wieder, gehe immer im Guten
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28. März 2020

Feind oder Freund?


Sehr schwer ist es Entscheidungen zu treffen und ganz besonders dann, wenn wir nicht klar denken können. 

Sind wir manipuliert oder wie nennt man es wenn wir im Zustand von Wut, Glückseligkeit, Liebe, Hass, Rache oder Freude Entscheidungen treffen? 

Zurück erinnernt an Situationen in denen ich gefasst und Gefühlskontrolliert mit herausfordernden Aufgaben umgehen musste, finde ich im Sport. 

In Vereinen bilden wir als Sportgruppe eine Gemeinschaft die ein Teamgefühl, eine freundschaftliche oder gar familiäre Bindung entwickeln kann. 




Die Strukturen im Verein gleichen der einer Familie, es gibt  
den Nachwuchs (= Anfänger*in), die älteren Geschwister (= Übungsleiter*in), das Familienoberhaupt (= Trainer*in) und die umsorgende Seele (= Bürofachkraft)

Mehrere Vereine (=Familien) bedeutet es gibt gute und schlechte Zeiten miteinander, es bilden sich Familienclans und es gibt bestimmte Hintergründe warum sich einige Clan´s nicht gut riechen können (*kopfkinoaus*). Dabei wird dann leider das eigentliche Ziel vergessen => Sport.


Ungeahnt geraten die Sportler*innen zwischen die Fronten, Vereinsfremde Unterstützer werden in die unangenehme Situation gebracht sich für eine Seite zu entscheiden.


"Mit wem würdest du dich verbünden?"





Ich kann euch sagen, das Spiel wollt ihr nicht spielen, denn es wird keinen Gewinner*in geben.

Ratschlag: Handelt diplomatisch 

Ihr habt viel gehört, Verein A schimpft über Verein B und umgekehrt, doch ihr selbst habt es nicht miterlebt. Partei zu ergreifen und sich eine Meinung durch "hören sagen" zu bilden könnt ihr gar nicht. 
  • Begegnet Menschen wie sie
    euch persönlich begegnen, dann entscheidet selbst mit wem ihr gut harmoniert.
  • Trefft Entscheidungen nicht emotional, vor allem dann nicht wenn ihr damit Anderen schadet.
  • Lasst euch nicht manipulieren oder in eurem Handeln beeinflussen, nur der Loyalität wegen. Wer euch wertschätzt, der wird euch unterstützen.

Du brauchst keine Verbündeten, um auf deinen eigenen Beinen zu stehen.  





21. März 2020

"Nicht mehr normal"

Den Satz höre ich seit dem ich boxe recht häufig, damit ist aber nicht das Boxen selbst gemeint.


Es betrifft die Veränderung sowohl körperlich als auch geistig durch den Boxsport.

Mir fiel es selbst nicht auf, ich erkannte es mehr oder weniger durch Zufall wie mich der Sport formte und mal ehrlich, rückblickend betrachtet finde ich dafür nur ein Wort das es treffend beschreibt "WoW".




Ich hätte mir es nicht zugetraut morgens vor der Arbeit mit einer absoluten Selbst-
verständlichkeit locker und mühelos 5 km zu Laufen.

Dazu kommt dann der Arbeitstag und anschließend das eigentliche Boxtraining von 1,5 Stunden, manchmal noch gefolgt von 4x3 min. Intervall-Läufen, 
1 Stunde Spinning oder etwas entspannen bei 3x 15 min. finnischer Sauna.



Von meinem Tagesablauf berichte ich meist auf Social Media Plattformen oder in Unterhaltungen,  die Reaktionen darauf verraten mir, dass es "nicht normal" ist.

Warum ich glaube das es durch das Boxen kommt?

Nummer 1: Unser Training ist vielseitig und bekannt als Ganzkörpertraining. Zudem erfordert das Training alle mentalen Fähigkeiten ab und stärkt die Psyche.

Nummer 2: Gemeinsam mit anderen Sportlern*innen aus dem Boxen trainiere ich, wir fühlen uns ähnlich energiegeladen nach einer Trainingseinheit. Es gibt selten ein "Nein", wenn es heißt "Hast noch Lust zu Laufen, Sparring..?". Andere schütteln nur den Kopf und sagen "Ihr seid doch nicht mehr normal".

Durch das Boxen lernte ich meine körperlichen Grenzen kennen und zu überschreiten. 



Ich wurde sicherer und lernte mehr über meine Fähigkeiten - ich wurde immer selbstbewusster.
Der Sport raubte mir nicht Energie sondern brachte meinen Körper dazu aktiver zu werden. 



4. März 2020

Früher war es anders, aber auch besser?


Es bleibt selten etwas in seiner Ursprungsform, wir tun uns nur schwer dies zu akzeptieren.

Der Mensch beispielsweise hat sich über Jahrhunderte weiterentwickelte. Dies war erforderlich, um sich an Umstände anzupassen wie das Klima, Krankheiten, Seuchen, Bedrohungen durch andere Lebewesen uvm.

Ein Entwicklungsprozess der forderte gewohntes los- und neues zu zulassen.




In der heutigen Zeit werden Veränderungen schwerfällig akzeptiert,
bildlich gesprochen


Change Curce - Drs Jaffe & Scott nach E. Kübler-Ross

Sprechen wir ein Thema als Beispiel mal direkt an: GENDER.




Früher wurden sich keine Gedanken
über andere Geschlechterformen gemacht, vor allem nicht im männerdominierenden Boxsport.

Die Frage Frau und Mann wurde erst 1996 im olymp. Boxsport gestellt, da Frauen dann offiziell startberechtigt waren.





Das war eine Veränderung im
Sport, an die sich die Vereine
mit ihren Trainern anpassen und gewöhnen mussten.

Zugleich zeigt es wie lange es dauerte, 
das nach der Akzeptanz
eine Veränderungen folgte, denn
die erste deutsche Meisterschaft
der Frauen war erst 2003 - somit 
7 Jahre nach der Legalisierung 1996. 


Nun stellt euch die Auswirkungen im Sport vor, mit denen die Trainer*innen zu kämpfen haben, wenn zur Boxgruppe neben
Mädchen, Frauen noch Flüchtlinge
und das 3. Geschlecht kommen.




"Gender, DiversityOh gott oh gott oh gott oh gott oh gott"



Eine Diskussions-Welle wird los getreten. Alle Betroffenen hinterfragen das Thema Gender, da es in aller Munde ist. Ratlosigkeit macht sich breit bis hin zu einer Überspitzung der Situation "Sofortiger Handlungsbedarf" mit dem daraufhin salopp verwendeten Schlusssatz "Früher hat es das nicht gegeben".


Natürlich hat es das Früher nicht gegeben, daran erkennen wir ja eine Weiterentwicklung.

Ob nun jede Weiterentwicklung eine Verbesserung ist würde ich anders beantworten, es ist eine zeitgemäße Anpassung die eine Besserung oder eine Erkenntnis auslöst.


Früher war es nicht besser sondern anders





14. Dezember 2019

Boxen hat mein Leben bereichert



Erste Verletzungen nach dem Training


Wenn ich vom Boxen rede, dann funkeln meine Augen und ich muss mich bremsen nicht permanent davon zu reden.





Schön ist jedoch, dass meine Begeisterung vom Boxsport meine Gesprächspartner*innen erreicht. Es werden dann wissensbegierige Fragen gestellt oder ich höre "Du brennst für den Sport, deine Leidenschaft und Begeisterung ist rauszuhören, einfach toll!".

Dafür danke ich ALLEN - es bietet Halt in Zeiten an denen ich selbst mit mir zu kämpfen habe. Wenn die Kraftlosigkeit durch fehlende Motivation sich kenntlich macht, dann erinnere ich mich an diese Gespräche mit Euch und mein Blick richtet sich wieder nach Vorne zum gesteckten Ziel. 

2014 - Boxstart
Dabei wird mir oft klar, wie sehr das Boxen mein Leben bereichert hat. Wenn ich davon erzählen kann wie ich zum Boxen kam, welche Person ich davor war und was ich aktuell bewirke wie z.B. die Sparringstreffen für Mädchen | Frauen "Sparring mit Dialog" dann höre ich mich selbst immer wieder sagen "durch das Boxen..." und anschließend begreife ich wie sehr der Boxsport Einfluss auf meine Persönlichkeit genommen hat und das im Guten. 

Für ALLE die mich nicht näher kennen und noch keine Vorstellung davon haben wie ich das meine, gebe ich mal ein paar Stichpuntke mit:



    • Freies, klares und sicheres Sprechen vor Gruppen
    • Organisation von Aktionstagen
    • Ausgeglichenheit im Alltag "Ich bin die Ruhe selbst, außer beim Training *grins*"
    • Nervenstärke an schlechten Tagen
    • Starkes soziales Umfeld das mir Halt bietet
    • Kein 0815 Leben, ich erlebe Abenteuer in REAL LIFE
    • Wahnsinn, ich kann etwas --> ERFOLG!



    9. Dezember 2019

    "Löwen vor den Ratten fürchten"


    Wenn man tiefgründig darüber nachdenkt, dann ist es gar nicht so abwegig. Die Löwen symbolisieren "Stärke und Macht im Rudel" und die Ratten sind bekannt als hinterhältig, boshaft aber auch als intelligent.



    Eine Ratte kann durch arglistige Täuschung die Macht und Stärke des Löwen Rudels zum eigenen Vorteil beeinflussen. Dagegen können sich selbst die prächtigen Löwen nicht mit ihrer Stärke wehren. 

    Übertragen wird dieser Vergleich auf die Charakterstruktur der Menschen einer Gesellschaft.

    Diese Gefahr müsst ihr im Boxsport erkennen, denn auch dort trefft ihr auf sogenannte Ratten die euch beeinflussen werden, eure Psyche schwächen können oder euch zum eigenen Vorteil ausnutzen.

    Die Ratten lauern überall, warten darauf sich schnell selbst zu bereichern, doch erkennst du sie?

    Das wird schwer, denn meist erkennt ihr sie erst wenn ihr bereits manipuliert wurdet, von eurem "Rudel" entfernt seid und euch schwach fühlt.

    • Bleibt euren eigenen Vorsätzen treu,

    • vertraut eurem Gedankengut und Erfahrungen, 
    • übernehmt fremde Meinungen nicht wenn ihr selbst nicht voll und ganz dahinter steht, 
    • haltet euch Fern von permanent negativ eingestellten Menschen, 
    • begegnet Mitmenschen nicht mit Vorbehalten verschafft euch einen eigenen Eindruck. 

    Dann braucht ihr die Ratten nicht zu fürchten


    Wenn ihr das befolgt, dann erlangt ihr die Fähigkeit
    die Ratten frühzeitig zu enttarnen.



    22. Oktober 2019

    Die Rache der Klügeren ist RESPEKT


    Das Gefühl der ungerechten Behandlung macht DICH wahnsinnig.

    Du sehnst dich nach einem Ausgleich, denn innerlich tobst du und siehst die Rache als den Blitzableiter deiner unkontrollierbaren Emotionen. Der Hass wird stärker und die Rache sollte die Dinge richten, es sei nur gerecht. 

    Deine Wut wird zu Hass, treibt deine Gedanken an Gleiches mit Gleichem zu vergelten, du wurdest gekränkt also hast du das Recht austeilen zu dürfen.

    Doch bist du dann besser?

    Fühlt du dich nach der Revanche erleichtert oder kommen dir Zweifel und du bereust es zu tiefst?

    Ich betrachte die Rache sehr kritisch, für mich ist es sogar eine Schwäche. Wer anders handelt als es erwartet wird, hat nachgedacht und seine Emotionen kontrolliert ausgebremst, dies Bedarf viel Stärke zur Selbstkontrolle.

    Teile nicht gleich aus, bleib deinen Werten treu und behalte eine reine Weste. Mit einem gesunden Selbstbewußtsein wird es dir leichter fallen ruhig zu bleiben, um deine Gedanken zu ordnen.


    Der Boxsport hat mir Werte vermittelt konzentriert und mental stark  bei unangenehmen Konfrontationen zu bleiben. 

    Wenn dich Jemand gekränkt oder verletzt hat zeige trotzdem Respekt,  indem du ordentlich grüßt und die Hand reichst, kein Rufmord betreibst und Entscheidungen unparteiisch und ohne Befangenheit triffst.

    Dieses Gedankengut teile ich mit dem Nachwuchs beim Boxtraining, als ich Marlon sagte "Stell dir vor am Sandsack ist eine Fliege die du versuchst schnell zu treffen" fragte er mich "Kann ich mir auch einen Klassenkameraden vorstellen den ich hasse?".

    Zugegeben, diese Frage hat mich sehr erschüttert und ich zögerte mit meiner Antwort.



    Doch dann sagte ich ihm "Als Boxer zeigen wir jedem unseren Respekt, du musst nicht beweisen das du stärker bist, du weißt es *zwinker*"




    6. Oktober 2019

    DIAGNOSE "STOPP - BOXVERBOT"


    Seit April 2019 heißt es für mich Trainingspause, Regenration und bloß nicht boxen. Doch für wie lange? 

    Diese Frage beantwortet mir kein Arzt, ich selbst sage 
    "Bis ich mich gesund & fit fühle". 



    Meine persönliche Heraus-forderung war es die Ursache meiner Beschwerden zu finden, denn wenn man nach 5 Monaten von den Physiotherapeuten die gleichen Worte hört wie am Anfang, dann fragt man sich ob trotz Pause eine Heilung stattgefunden hat?      
                                    
    Glücklicherweise gibt es ein Testergebnis das mich aufatmen ließ. eigentlich ist es nicht gut, aber für mich die Beruhigung das tatsächlich etwas nicht stimmt. Somit ein wichtiger Schritt Richtung Ursache der Beschwerden. Jedoch wird ein weiterer aufwändiger Test benötigt, um dann zu wissen welche Behandlung mir hilft.

    Doch sein wir mal ehrlich, was wird das für eine Behandlung 
    sein wenn 3x6 Physiotherapien nicht halfen?


    Ich wette es werden mir Medikamente verschrieben
    und 
    noch besser wäre eine OP.

    Würdet ihr bis dahin warten?




    ICH NICHT! Mein Kopf ist seit dem vergangenen Facharztbesuch neu programmiert, ich mach einfach und warte was mein Körper mir sagt.

    Wir haben nur diesen 1 Akku im Leben, DU entscheidest in was du diese Lebensenergie investieren möchtest. 



    Gemütliches Leben | Adrenalin & Action | Von ALLEM etwas

    Wichtig ist nur, gib dich nicht auf und lass dich nicht entmutigen ("Never Give Up").  



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