15. August 2025

So bleibe ich motiviert – trotz Alltag & Kind


Früher lief das Training wie von selbst: Sportkleidung an, 
los geht´s. Heute? 

Unmotiviert, energielos – und der Gedanke "heute Sport machen" endet meist auf der Couch. Der Schalter will einfach nicht umgelegt werden.


Warum ist das so?

Aus Erfahrung kann ich sagen: Jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. 

Mein Körper und mein Kopf haben gerade andere Prioritäten:

Kleinkind, Partnerschaft, meine eigene Persönlichkeitsentwicklung.
Fast wie die Raupe im Kokon, ich bin in einer Phase der Wandlung.  

Und ich weiß:
Vielen geht es nach einer längeren Pause ähnlich. Doch es wird besser – wer kleine Schritte macht, die in den Alltag passen wird sich aus dem Kokon befreien.


So findest du Motivation nach einer Sportpause

Hier meine besten Tipps ✍️, um den Kokon langsam zu öffnen:


1. Tipp: Sportkleidung als Auslöser

Zieh die Laufhose an, wenn du einen Spaziergang machst oder nur zum Spielplatz gehst. Die Chance ist groß, dass du doch mal einen Sprint einlegst, locker trabst oder ein paar Übungen einbaust.

2. Tipp: Dein persönlicher Power-Satz

"Wenn Gina das sagt, dann macht Gina das auch!" Mach ihn zu deinem: „Wenn [dein Name] das sagt, dann macht [dein Name] das auch!“ Gern geschehen 😜

3. Tipp: 10-15 Minuten Dehnen

Atme bewusst, entschleunige. Side-Effect: Du atmest den Heißhunger quasi weg – und ja, es ist auch eine nette Möglichkeit, Zeit zu schinden. 

4. Tipp: Wettbewerb als Turbo

Ein Gruppenlauf, Spaß-Wettkampf oder Firmenlauf weckt oft den Ehrgeiz. Plötzlich willst du trainieren – weil ein Termin im Kalender steht.

Mit jeder kleinen Bewegung knipst du ein winziges Loch in deinen Kokon.

 

Sport mit Kind - so klappt´s 

  • Sprintspiel: Mein Kind zählt "eins, zwei, drei!" und wir sprinten los.

  • Hanteln im Kinderwagen: Kurzhanteln (1kg) für Boxbewegungen wie Boxschläge nach vorne, 
    Einzelschläge oder als Zusatzgewicht für Kräftigungsübungen wie z.B. Kniebeuge. 

  • Spielplatz-Training: Während das Kind spielt -
    Kniebeuge, Plank, Ausfallschritte, Liegestütze oder Hampelmann, Kniehebelauf, Burpees
    🔗 7 Minuten Workout hier ! 

  • Springseil einpacken: Je nach Kleinkindverhalten funktioniert das gut im Park oder auf Spielplätzen. 

Akzeptiere den Kokon:
Sieh die aktuelle Phase als Regenerationspause. Genieße den Lazy-Modus, denn der Tag kommt, an dem der Schalter umspringt – und dann bist du bereit.

Mama-Version:
Wenn du gerade im Kokon-Modus bist, erinnere dich daran: Bald wird er vorbei sein. Dann kippt der Schalter auf „Leistung“ – und du wünschst dir vielleicht, den Kokon-Modus mehr genossen zu haben. 



Schöner Satz zum Schluss:

Du bist nicht dein Körper  du hast einen Körper. Sei gut zu ihm.


Side-Fact: 

Mehr Sport 🏋️= bessere Ernährung 🥗.

Du willst deine sportliche Arbeit nicht mit Fast Food zerstören und greifst eher zu einer frischen Bowl.









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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊
✪  Welche Prioritäten setzt du dir aktuell?
✪  Baue kleine Veränderungen in deinen Alltag
     (siehe Tipps oben).
  Du bist nicht dein Körper – du hast einen Körper.
✪  Mehr Sport motiviert automatisch zu besserer 
     Ernährung.  

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Welchen Mini-Schritt machst du heute, um deinen Kokon zu öffnen?
💬 Schreib mir unten, welchen Mini-Schritt du heute gehst - lass        uns gemeinsam den Kokon öffnen!



8. September 2023

Kurzer Guide: Wie werde ich zur Sportlerin?



Fitness & Co. habe ich 3-6 Monate mitgemacht, die Zeit ging nie rum. Die Motivation war am Anfang da und nahm zunehmend ab. Woran lags?

Zu viel Motivation! 


Kurzschluss Reaktion "Ich muss abnehmen" also meldete ich mich im Fitnessstudio an. Als wenn es ein magischer Ort ist, den ich nur betreten müsste und dann läuft alles von alleine.


Spoiler: Nein! 

Anfangs war ich motiviert regelmäßig hinzugehen, danach quälte ich mich zum Training. Es machte halt kein Spaß und Ergebnisse sah ich auch nicht. 

Was habe ich auch erwartet? 
Jahrelang nix gemacht und nach paar Monaten eine Traumfigur? So funktioniert das nicht. 

Sport hängte ich fur mich an den Nagel, bis ein Tag alles veränderte.


Wie wurde ich zur Sportlerin?

Ich probierte das Boxen aus ohne Erwartungen.
Mich hat man dazu überredet somit ging ich mit einem unangenehmen Gefühl dahin.


Gehöre ich da hin? 

Werde ich komisch angeschaut

Störe ich das Training als unsportliche Person? 

 

1. Tipp: Mir machte das Training Spaß.

Ich freute mich auf das nächste Training, ging vorerst 1-2x pro Woche hin. Mir gefielen die unterschiedlichen Übungen, einige machten mir sehr viel Spaß und andere hasste ich. Doch das Gefühl nach dem Training war befreiend. Untereinander haben wir uns motiviert, manchmal gelacht und am Ende waren wir Alle völlig fertig. 


2. Tipp: Ich hatte keine Erwartungen an mich gestellt.

Mein Trainingslevel wurde akzeptiert und gefördert, ich dachte nie daran ein Leistungsziel erreichen zu müssen. Schaffte ich nur 6 von 10 Liegestütze in der Zeit, dann war das okay, beim nächsten Mal probierte ich es wieder und wieder und immer weiter u.a. wegen der Gruppendynamik. 


3. Tipp: Das Training in den Wochenrythmus einbauen. 

Diese neue Aktivität musste ich langsam in meinen Wochenrythmus einbauen.

Wöchentlich war ich beim Training, mir gefiel es mit den mittlerweile bekannten Gesichtern zu trainieren, was Neues zu lernen und die Möglichkeit zu haben nach dem Training im Verein zu verweilen für einen Schnack oder um für mich zu üben.


4. Tipp: Mit anderen verabreden.

Beim Training lernte ich andere kennen, nach einigen Unterhaltungen wurde mir angeboten gemeinsam Laufen zu gehen, ein Unterstützungsangebot, da ich Anfängerin war. Nicht sofort sagte ich zu, erst bei der vierten Nachfrage traute ich mich. Richtige Entscheidung! 

Ich biehielt das bei und ging nach einigen Monaten selbst auf andere zu, fragte ob wir eine Trainingseinheit am Wochenende machen wollen oder nach dem Training noch Laufen gehen. 

Beim gemeinsamen Training gefiel mir die gegenseitige Motivation, der Smalltalk zwischendurch und sich anschließend gemeinsam eine Belohnung zu gönnen...Café oder Snack.


5. Tipp: Veränderung der Freunde.

Stetig lernte ich Menschen kennen, die genauso oft Sport machten und sich gerne darüber unterhielten. 


Ich merkte, wie sich mein Umfeld veränderte denn ich hatte plötzlich mehr Freunde über den Sport kennengelernte. Mir gefiel es eher mich für eine Sporteinheit zu verabreden, als am Abend feiern zu gehen. Ich hatte durch die gemeinsame Aktivität mehr gelacht, mehr wissenswertes erfahren und fühlte mich danach frisch & glücklich.



Aufnahme Oktober 2022


   

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪  Das Training sollte dir Spaß machen, versuche ein
    Gruppentraining-/kurs oder eine Aktivität zu Zweit   
✪  Hab keine Erwartungen, einfach machen!
  Baue den Sport in deinen Wochenrythmus ein, 
     lass es eine Gewohnheit werden wie dein tägliches
     Frühstück, regelm. Haare waschen oder dein
    Friseurbesuch. 
✪  Mach dir selbst Termindruck und verabrede dich
     zum Sport.
✪  Erweitere deinen Freundeskreis oder passe 
     diesen an. 

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30. Dezember 2022

Später Erfolg: Mein Geheimrezept




Die großartigsten Momente die ich im Boxsport erreichte fielen mir nicht zu, nur weil ich regelmäßig zum Training ging. 

Zwar nett zu hören "gut gemacht", "das schaffst du", du bist aber fleißig", doch das reichte bei Weitem nicht um meine Willensstärke zu aktivieren. 


Andere belächeln dich

 War es Neid oder dummes Gerede? Es gab Menschen die sagten:

"Du und kämpfen?", "Du boxt? Zeig mal!.", "Oh du boxt? Aber nicht richtiges also echtes Boxen oder machst du Kickboxen?" 
oder machten die Bewegungen nach, die sie aus dem Fernsehen kannten. Ich war davon eher genervt und merkte - mich nimmt Niemand ernst.

Ehrgeiz aktiviert!

Danke euch, denn meine Motivation wuchs stetig, ich gab 100% bei jedem Training und verlierte die Angst zu versagen


1. Motivationstipp: Erinnere dich an verletzende Worte



Im Kopf leuchteten Szenen von Personen auf, die mich mit ihren Worten verletzten. 

Mein Antrieb: "Euch zeig ichs und beweise es nicht nur euch sondern auch mir selbst!".




2. Motivationstipp: Fokussiere dein Ziel

Mich interessierte das Alltags Geschehen immer weniger. Der Job wurde pflichtbewusst ausgeführt, etwas darüber hinaus zu leisten reizte mich nicht. Freundschaften wurden auf ein Kreis reduziert, nur Freunde die ein vergleichbares Ziel hatten. 

Meine Partys feierte ich im Boxverein, das Training machte mir mehr Spaß.


Der Blick richtete sich auf die wesentlichen Dinge, so dass ich wenig auf der To Do Liste hatte. 


3. MotivationstippMenschen mit ähnlichen Zielen



Bist du regelmäßig an einem Ort,
dann schau wer noch Stammgast ist und sprich die Person an.



Suche Verbündete die ähnlich viel Zeit investieren, ihr könnt euch gegenseitig fördern. 


4. Motivationstipp: Vorstellungskraft & Träumerei


In meinen Träumen war ich viele Schritte voraus. Mit mal konnte ich mir realistisch vorstellen, wie ich einen Kampf bei der Meisterschaft bestritt und unerwartet gewann. 



Diese Vorstellung gab mir den Glauben an mich selbst und ich arbeitete hart an meinen Träumen. 


5. MotivationstippErreichbares Ziel setzen

Setze dir ein Ziel, aber nicht zu hoch.

Am besten geeignet ist ein Ziel, dass du nicht jetzt ad hoc erreichst sondern wenn du dafür Zeit und Leistung investieren musst oder anders gesagt üben, üben, üben. 

Sparring mit Dialog in Greifswald


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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪  Der Weg zum Erfolg startet, wenn du tief verletzt oder
     überzeugt von deinem Ziel bist.  
✪  Nur du kennst deine Grenzen, nicht andere
     Menschen
  Motivation ist ein Bestandteil von Erfolg.

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12. Juni 2022

9 Kampfentscheidungen im Boxen: Plus eine nur für Frauen!


Diese Kampfentscheidung räumte mein Leben auf.



Wenn Frauen sich entscheiden zu Boxen wird spätestens bei der Beantragung eines Startausweises das Thema Schwangerschaft angesprochen. 

Eine Schwangerschaftserklärung musst du als Frau abgeben, wenn du vor hast zu kämpfen. Nur eine Absicherung wie beim Arzt, wenn du vor dem Röntgen gefragt wirst, ob eine Schwangerschaft besteht. 


Ahnte denn Niemand was diese Frage auslöst

Bei mir machte die Erklärung klar, wenn du schwanger werden möchtest dann hast du ein ernsthaftes Problem Fräulein.
Deine Wettkampfträume bleiben für immer Träume und was wird nur dein Trainer sagen, wie wird das Team reagieren? Wir haben doch gemeinsam trainiert, haben Pläne und du hast im Hintergrund geplant schwanger zu werden? Na das kommt bestimmt nicht so toll an.


Doch eine Schwangerschaft aufzuschieben kam in meiner Beziehung auch nicht so gut an. Und jetzt hatte ich ein Problem.

Gefangen zwischen zwei Fronten. Egal wie ich mich entscheide, es wird eine Seite herb enttäuschen. 


StoppGeht es hierbei nicht um mich?


Wenn ich in den Boxring steige, dann betrifft die Kampfentscheidung mich.

9 Entscheidungen: Wie ein Boxkampf enden kann. 


1. Sieg nach Punkten (Abkürzung: WP)
2. Sieg durch RSC (Abkürzung: RSC = Referee stops Contest)
3. Sieg durch Aufgabe (Abkürzung: ABD = Abandon)
4. Sieg durch RSC-I
    (Abkürzung: RSC-I = Referee stops Contest – Injury)
5. Sieg durch Disqualifikation (Abkürzung: DISQ)
6. Unentschieden (Abkürzung: DRAW)
7. Sieg durch Walk Over (Abkürzung: WO)
8. Abbruch ohne Wertung (Abkürzung: NC = No contest)
9. Sieg durch Niederschlag (Abkürzung: KO = Knock Out)


Plus 10. Sieg durch Entschlossenheit




Schlaflose Nächte bereitete mir die Kinderfrage. Mit 29 Jahren stresste es mich umso mehr. 

Da half mir ein Gedanke - Was wäre wenn...? - Niemals wieder möchte ich in meinem Leben mir diese eine Frage stellen oder hören wollen, mach es einfach! 



Spoiler-Alarm: Ich entschied mich für den Boxsport. 


Danach ging mein Abenteuer los, ich ging auf die Jagd nach Medaillen und es machte mich überaus glücklich. 


März 2016
Datum: März 2016, erster Kampf.

Das mich jüngere Sportlerinnen ansprachen, mir ihre Bewunderung mitteilten hat mich total überfordert. Ich war für sie eine Inspiration, wow! 


Ich bekam eine andere Aufgabe, mich als Frauenbeauftragte für den Schutz und Gleichstellung der Sportlerinnen einzusetzen. 


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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪  Frauen: Eine Schwangerschaftserklärung wird

             verlangt, wenn ihr Wettkämpfe boxen wollt.  

✪  Stopp! Du triffst die Entscheidung für dich. 
  Schwere Entscheidung, doch was wäre wenn...?

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13. März 2022

Von der Zockerin zur Boxerin

Schnell nach Hause, ob von der Schule oder der Arbeit,
Zack ging der PC an.

Ich auf der Northcon Sommer 2005


"Heute schließe ich noch ein paar Quests ab"
"Mach ein Raid mit dem Clan"
"Trainiere meinen Char"
"Suche bessere Ausrüstungsgegenstände"
"Steige ins nächste Kapitel der Story ein" oder "fragge just4fun."


Hier konnte ich entscheiden welche Person ich bin, das ging so einfach. Wenn ich keine Lust mehr hatte ging ich offline.

Ich im Jahr 2006 auf der Northcon

Die Gamer-Welt interessierte nicht wie du aussiehst, welchen Bildungsstand oder Job du hast, welches Geschlecht war auch egal, denn alle haben die Chance bekommen mitzuspielen oder als Einzelspieler fame zu werden.

Meine Realität verlegte sich ins Game, dort konnte ich erfolgreich sein, bekam Aufmerksamkeit und wenn es mal nicht gut lief konnte ich fliehen, ging einfach offline. Denn in der Realität hatte ich nicht viel zu erzählen, Alltagsbrei wie "Ja, ich hab einen Job, einen Freund, ein Dach übern Kopf, Familie geht´s gut und mal ein Wochenende feiern..." gähhhn.


Highlights in der Gamer-Welt

The Summit 2005

Aufregend waren dann
die 3-4 großen
Lanparties im Jahr mit
bis zu 3.500 Besuchern
wie die

  • Northcon 
  • The Summit  
  • MMM
    "MultiMadnessMaschen"



    Hier trafen sich Gleichgesinnte in Echt.

    Mega Spaß machte die Kombination aus zocken, feiern und teilweise Camping Feeling
    .

    Wir kombinierten unsere Kindheit mit Erwachsenenprogramm:

The Summit 2006, ich mit Freunden


Von Wasserbombenschlachten, im See baden, mitsingen bei Karaoke und dabei Shisha rauchen, Bier- und Schnaps trinken.


So gelang mir der Wandel von der
Zockerin zur Boxerin.


Northcon 2011, ja das bin auch ich.
Es brauchte einen Schreckmoment.
Schon mal heftig Schnappatmung bekommen bei dem Versuch den Bus zu erwischen?



Ich war doch noch so jung mit
25 Jahren, wieso war ich nur so fertig?

Einkaufstüten tragen und dann noch Treppen dabei hochgehen, wie alt war ich noch mal 60, 70 ah ne erst 25. 


Kleine Änderungen im Alltag 

Ähnlich wie die 1% Methode fing es bei mir an. Ich besuchte einen Boxverein im Lübeck zum Probetraining, 3-4 mal durfte ich kostenlos mitmachen. Das Training gefiel mir, ich wurde süchtig danach und zu Hause fiel ich eher ins Bett als an den PC zu gehen. 

2016, ich als Boxerin nach 3 Jahren regelm. Boxen


Außerdem war der Ansporn da, mit der Trainingsgruppe mithalten zu wollen. Ich ging nicht nur 1x pro Woche zum Training sondern 2-3x, dann lernte ich dort neue Leute kennen die mich mitnahmen zum Laufen, ich wurde regelrecht überredet.

Mein Alltag gestaltet sich um, verlagerte meine Gamingsucht zur Sportsucht, eine gesündere Suchtverlagerung wie ich finde.


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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪  Die Gamerwelt ist aufregend, verliere dich dort nicht.
✪  Werden Alltagsbewegungen anstrengend, dann ist es 

             ein Warnsignal, ändere was! 

 Denk an die 1% Methode, Veränderungen
    Schritt-für-Schritt in den Alltag einbringen. 

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8. Februar 2022

Unsicherheit im Sport: Warum Frauen sich beim Boxen verstecken.



Überrascht schaute ich sie an, als sie fragte "Gina, soll ich zum Sparringstreffen gehen, bin ich denn gut genug dafür?" 


Kurz stoppte alles um mich herum, ich machte eine Zeitreise ins Jahr 2015. 

Dort stellte ich dieselbe Frage damals meinen Trainer, nun blicke ich zu der Sportlerin aber sehe nicht sie sondern mich. 

Was hätte ich heute meinem damaligen ich gesagt? 

"Ja, du kannst das!",
das sagte ich der Sportlerin gefolgt von einem "Warum fragst du?"
ihre Antwort hörte ich nicht, meine Gedanken waren woanders und dann beantwortete ich mir selbst die Frage:

Ich war damals unsicher.


Warum? 

  • Kein Vergleich mit anderen Frauen im Boxverein
  • Männer hielten sich bewusst im Training zurück, das würden  Frauen beim Sparringstreffen nicht tun
  • Ich habe nur Männer beim Sparring gesehen, das sah sehr schmerzhaft aus, ein harter Schlagabtausch => Ohha

Heute sehe ich wie blind ich damals war und das hatte einen anderen Ursprung. 

Als Frau dachte ich schwächer zu sein, vermutlich weil ich nicht mir glaubte, der Sprachgebrauch nahm mir den Mut mich auszuprobieren, denn bereits als Kind hörte ich 

  • "Vorsicht Jungs, nicht so doll machen das sind Mädchen"
  • "Das ist zu schwer, lass das mal den Jungen tragen."
  • "Jungs müssen viel essen um groß und stark zu werden."

Haben mich diese und ähnliche Sätze schon vorher ausgebremst zu handeln?


Ich weiß eins, dass ich nie gedacht hätte wie viel Kraft körperlich und mental in mir steckt und wozu ich fähig bin.




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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪  Du lernst, wie stark und kräftig du tatsächlich bist.
✪  Sei laut, wenn die Übungen mit 1, 2, 3, 4...gezählt 
     werden, die anderen hören dich nicht
 Toleriere das Männer ein Frauenbild vorgelebt
     bekommen, zeige das es nicht stimmt


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14. August 2021

"Ich wollte doch nur Seilspringen"


Das mit diesem Satz sich Leben verändern können, das hätte ich nicht geahnt.


Kleiner Spoiler
Beginne mit dem Seilspringen, wenn du ein Sport-Muffel bist. 


Mit was verknüpfe ich Seilspringen? 


Richtig, Schulsport und eine Sportlehrerin die von uns Allen verlangte 100 Sprünge ohne Zwischensprünge zu schaffen. Kurz gesagt, ich habe es gehasst da es anstrengend war 100x gefühlt 1 Meter vom Boden zu springen



Tja, das mich das beim Boxen einholt daran dachte ich gar nicht.

DOCH verdammt noch mal war das motivieren wenn du einen Boxer über ein Seil hüpfen siehst, federnd als würde er schwerelos sein und dann bekommst du eine andere Seite mit, ein Boxer im Ring mit einer mächtig wirkenden Körperhaltung auftritt.





Wie absurd und witzig zugleich ist das denn?

Nicht nur blaue Augen und gebrochene Nasen sin Klischees im Boxen, es ist auch der tänzelnd springende Boxer und heutzutage vermehrt Frauen & Mädchen die Boxen.

Das Seil kontrolliert, leicht und locker zu führen sieht nicht nur elegant aus, es fasziniert Außenstehende und so fesselte es mich vor einigen Jahren, als ich im Boxstudio war.

Eine Hass-Liebe war es, doch mich packte der Ehrgeiz es so lange zu üben, um dieses schwerelose Gefühl selbst zu erleben. 



Als ich das Seilspringen beherrschte, ein paar Tricks konnte ahnte ich nicht dabei beobachtet zu werden. Diesmal faszinierte ich andere. 

Eine Freundin sah meine Bilder und Videos auf Instagram, darunter ihr Kommentar
"Dein Training motiviert mich. Lass zusammen rope skippen <3"

Nun ja, das war der Beginn das Spiel des Alltags anzupassen an den Sport. Ihr Leben veränderte sich automatisch, weil sie es wollte. 


Werde selbst zum Gamechanger! 
Dich fasziniert etwas? 

Dann probiere es aus, kleine virtuelle Anstupse gefällig?


  • Probieren bedeutet Testen, Abbrechen ist jederzeit erlaubt
  • Was kann dir schon passieren, du gewinnst immer an Erfahrung.
  • Lebenslang frage "Was wäre wenn?" willst du das ernsthaft?



DU hast Jahre zuvor nach dem gleichen Ablauf gelebt, deinen gewohnten Rhythmus darfst du mal paar Tage unterbrechen, wenn es dir die Veränderung gut tut und gefällt, dann spiele deinen Alltag im neuen Rhythmus weiter. 



Achja, das HAPPY END!

Sie ist nach unseren 2-3 Treffen zum Seilspringen nun eine aktive Sportlerin im Lübecker Marathon e.V. und wird an ihrem ersten Wettlauf am 20. August 2021 teilnehmen.

     



Ich freue mich sie dabei begleiten zu dürfen.
Danke das ich die Flammen des Ehrgeizes, Willen und eigener Stärke in deinen Augen sehen durfte. Chapeau an Filiz! 




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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


Seilspringen wirkt auf Menschen wenn es mit einer

         Eleganz der Körperbeherrschung ausgeführt wird.

✪ Abbrechen in der Probezeit ist erlaubt, wenn du
    unglücklich bist.
✪ Erfahrungen kommen durch Aktionen, egal ob gut 
   oder schlecht, du erfährst mehr über dich und 

            das Leben. 

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18. Mai 2021

Boah das nervt...



Diese eine Frage "Wie läufts mit dem Sport?" ist gerade jetzt in der Zeit von Corona nervig.

Keine Trainingseinheiten mehr auf die du dich  gefreut hast. 

Du wurdest von deinem Team nett begrüßt, hast gemeinsam das Workout bewältigt und in den Pausen oder danach etwas Smalltalk gehalten. 




Nix da, nun versuchst du es mit deinem eigenen Workout zu Hause oder Outdoor, wenn du dich dazu  motivieren konntest. Zur Belohnung merkst du dann "Ohje, war das schon immer so anstrengend?", das deprimiert.


Durch den Sport im Verein fühlte ich mich motiviert, da wartet ein Team auf dich befreit und innerlich ausgeglichen hatte kleine Erfolgserlebnisse und das gute Gefühl nach dem Training das bis zum friedvollen einschlafen anhielt. 

So sieht mein Leben mit regelmäßigem Sport im Verein aus, es gehörte zum Alltag dazu und nun fehlt all dies, könnte ich so weit gehen und es mit einem Entzug vergleichen?


Beurteilen kann ich das nicht, jedoch weiß ich das etwas fehlt das mir sonst immer viel Energie gegeben hat. 


ABER wer mich kennt der weiß, ich habe eine Willenskraft die mich antreibt. Damit bin ich nicht alleine, unter meinen (Sport-)Freunden fand ich Gleichgesinnte. 




  • 1x pro Woche fester Termin für ein Workout (2 Personen)
  • Workout Ideen ausgetauscht  
  • Trainingserfolge von Freunden sind motivierend  
  • Zum lockeren Laufen verabredet



Der Plan B ist genial, zum einen eine Alternative zum Vereinstraining gefunden zu haben und zum Anderen die Bereitschaft mitzumachen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.

Ist das Reichtum
Für mich ist es das.





Auf die Frage "Wie läufts mit dem Sport?"
antworte ich mit einem freundlichen Grinsen.





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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Schaffst du die Hürde nicht, dann nehme einen 
    anderen Weg, vermeide den Stillstand.
Ein fester Termin wird dich motivieren es
    durchzuziehen.
Teste etwas Neues mit einer Probezeit.
     Du kannst es jederzeit beenden, weitermachen wie
     zuvor nur mit Erfahrung. 

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24. März 2021

Gamechanger Boxen?


Was ich gut konnte war den Alltag zu bewältigen, zu mehr fühlte ich mich irgendwie nicht fähig.

Es ging nicht Vorwärts, mein Leben drehte sich im Kreis - soll das so bleiben, für immer


So viele Fragen kreisten in meinem Kopf die Angstzustände auslösten, ich verzweifelte daran keine Antwort zu wissen. 




Die Vielzahl an Fragen nahm den Platz für freie Gedanken, um kreativ zu sein, ein wenig zu träumen.

Doch ich suchte nicht nach einer Veränderung, denn es fühlte sich an wie die Normalität, Alltag halt.

Als ich mit dem Boxen begann veränderte sich stetig diese Normalität, ich fühlte mich nach jedem Boxtraining befreiter und klarer bei Verstand.



D
och wie kann das sein?


Boxen ist wie eine Therapie und ich erkläre mir das dadruch: 


1) Im Training bist du voll konzentriert, in Gedanken nur bei dir selbst "Wie war das, Bein vor und zeitgleich mit dem linken Arm gerade schlagen (stoßen)." 

 

2) Beim Schattenboxen schaust du in die Leere und baust dir deine Fantasiewelt auf in der du abtauchst.

 

3) Alles um dich herum lernst du auszublenden, du schaltest ab und fokussierst dich auf einen gedachten Gegner. Es ist eine Form der Meditation. 

 

4) Deine Auffassungsgabe wird angesprochen, dir werden Abläufe gezeigt die du wiederholen sollst. "Wie war die Kombi?".

 

5) Durch die Kraftanwendungen bist du am Ein- und Ausatmen, aber nicht hektisch und flach du atmest bewußt und kontrolliert.

 

6) Du lernst deinen Körper zu kontrollieren, Kraft einzuschätzen aber auch einzuteilen.

 

7) Beim Schlagabtausch ist dein Multitasking gefragt,
👉 Lücke beim Trainingspartner suchen,
👉 im richtigen Moment zuschlagen,
👉 dafür musst du die Distanz überbrücken,
👉 Beine und Arme gleichzeitig bewegen,
👉 fast im selben Moment wieder in die Deckung gehen. 
Das sind keine Sekunden, das sind Hundertstel.

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Das Leben ist ein Karussel, es dreht sich weiter und für
    den Schwung sorgst du.
✪ Wenn du keinen Kopf zum Tagträumen oder Fantasien
    hast, dann solltest du dringend etwas ändern.  
✪ Boxen ist eine Therapie, befreit dich von Anspannungen
    und den Alltagssorgen. 

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