8. Februar 2022

Unsicherheit im Sport: Warum Frauen sich beim Boxen verstecken.



Überrascht schaute ich sie an, als sie fragte "Gina, soll ich zum Sparringstreffen gehen, bin ich denn gut genug dafür?" 


Kurz stoppte alles um mich herum, ich machte eine Zeitreise ins Jahr 2015. 

Dort stellte ich dieselbe Frage damals meinen Trainer, nun blicke ich zu der Sportlerin aber sehe nicht sie sondern mich. 

Was hätte ich heute meinem damaligen ich gesagt? 

"Ja, du kannst das!",
das sagte ich der Sportlerin gefolgt von einem "Warum fragst du?"
ihre Antwort hörte ich nicht, meine Gedanken waren woanders und dann beantwortete ich mir selbst die Frage:

Ich war damals unsicher.


Warum? 

  • Kein Vergleich mit anderen Frauen im Boxverein
  • Männer hielten sich bewusst im Training zurück, das würden  Frauen beim Sparringstreffen nicht tun
  • Ich habe nur Männer beim Sparring gesehen, das sah sehr schmerzhaft aus, ein harter Schlagabtausch => Ohha

Heute sehe ich wie blind ich damals war und das hatte einen anderen Ursprung. 

Als Frau dachte ich schwächer zu sein, vermutlich weil ich nicht mir glaubte, der Sprachgebrauch nahm mir den Mut mich auszuprobieren, denn bereits als Kind hörte ich 

  • "Vorsicht Jungs, nicht so doll machen das sind Mädchen"
  • "Das ist zu schwer, lass das mal den Jungen tragen."
  • "Jungs müssen viel essen um groß und stark zu werden."

Haben mich diese und ähnliche Sätze schon vorher ausgebremst zu handeln?


Ich weiß eins, dass ich nie gedacht hätte wie viel Kraft körperlich und mental in mir steckt und wozu ich fähig bin.




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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪  Du lernst, wie stark und kräftig du tatsächlich bist.
✪  Sei laut, wenn die Übungen mit 1, 2, 3, 4...gezählt 
     werden, die anderen hören dich nicht
 Toleriere das Männer ein Frauenbild vorgelebt
     bekommen, zeige das es nicht stimmt


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14. August 2021

"Ich wollte doch nur Seilspringen"


Das mit diesem Satz sich Leben verändern können, das hätte ich nicht geahnt.


Kleiner Spoiler
Beginne mit dem Seilspringen, wenn du ein Sport-Muffel bist. 


Mit was verknüpfe ich Seilspringen? 


Richtig, Schulsport und eine Sportlehrerin die von uns Allen verlangte 100 Sprünge ohne Zwischensprünge zu schaffen. Kurz gesagt, ich habe es gehasst da es anstrengend war 100x gefühlt 1 Meter vom Boden zu springen



Tja, das mich das beim Boxen einholt daran dachte ich gar nicht.

DOCH verdammt noch mal war das motivieren wenn du einen Boxer über ein Seil hüpfen siehst, federnd als würde er schwerelos sein und dann bekommst du eine andere Seite mit, ein Boxer im Ring mit einer mächtig wirkenden Körperhaltung auftritt.





Wie absurd und witzig zugleich ist das denn?

Nicht nur blaue Augen und gebrochene Nasen sin Klischees im Boxen, es ist auch der tänzelnd springende Boxer und heutzutage vermehrt Frauen & Mädchen die Boxen.

Das Seil kontrolliert, leicht und locker zu führen sieht nicht nur elegant aus, es fasziniert Außenstehende und so fesselte es mich vor einigen Jahren, als ich im Boxstudio war.

Eine Hass-Liebe war es, doch mich packte der Ehrgeiz es so lange zu üben, um dieses schwerelose Gefühl selbst zu erleben. 



Als ich das Seilspringen beherrschte, ein paar Tricks konnte ahnte ich nicht dabei beobachtet zu werden. Diesmal faszinierte ich andere. 

Eine Freundin sah meine Bilder und Videos auf Instagram, darunter ihr Kommentar
"Dein Training motiviert mich. Lass zusammen rope skippen <3"

Nun ja, das war der Beginn das Spiel des Alltags anzupassen an den Sport. Ihr Leben veränderte sich automatisch, weil sie es wollte. 


Werde selbst zum Gamechanger! 
Dich fasziniert etwas? 

Dann probiere es aus, kleine virtuelle Anstupse gefällig?


  • Probieren bedeutet Testen, Abbrechen ist jederzeit erlaubt
  • Was kann dir schon passieren, du gewinnst immer an Erfahrung.
  • Lebenslang frage "Was wäre wenn?" willst du das ernsthaft?



DU hast Jahre zuvor nach dem gleichen Ablauf gelebt, deinen gewohnten Rhythmus darfst du mal paar Tage unterbrechen, wenn es dir die Veränderung gut tut und gefällt, dann spiele deinen Alltag im neuen Rhythmus weiter. 



Achja, das HAPPY END!

Sie ist nach unseren 2-3 Treffen zum Seilspringen nun eine aktive Sportlerin im Lübecker Marathon e.V. und wird an ihrem ersten Wettlauf am 20. August 2021 teilnehmen.

     



Ich freue mich sie dabei begleiten zu dürfen.
Danke das ich die Flammen des Ehrgeizes, Willen und eigener Stärke in deinen Augen sehen durfte. Chapeau an Filiz! 




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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


Seilspringen wirkt auf Menschen wenn es mit einer

         Eleganz der Körperbeherrschung ausgeführt wird.

✪ Abbrechen in der Probezeit ist erlaubt, wenn du
    unglücklich bist.
✪ Erfahrungen kommen durch Aktionen, egal ob gut 
   oder schlecht, du erfährst mehr über dich und 

            das Leben. 

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18. Mai 2021

Boah das nervt...



Diese eine Frage "Wie läufts mit dem Sport?" ist gerade jetzt in der Zeit von Corona nervig.

Keine Trainingseinheiten mehr auf die du dich  gefreut hast. 

Du wurdest von deinem Team nett begrüßt, hast gemeinsam das Workout bewältigt und in den Pausen oder danach etwas Smalltalk gehalten. 




Nix da, nun versuchst du es mit deinem eigenen Workout zu Hause oder Outdoor, wenn du dich dazu  motivieren konntest. Zur Belohnung merkst du dann "Ohje, war das schon immer so anstrengend?", das deprimiert.


Durch den Sport im Verein fühlte ich mich motiviert, da wartet ein Team auf dich befreit und innerlich ausgeglichen hatte kleine Erfolgserlebnisse und das gute Gefühl nach dem Training das bis zum friedvollen einschlafen anhielt. 

So sieht mein Leben mit regelmäßigem Sport im Verein aus, es gehörte zum Alltag dazu und nun fehlt all dies, könnte ich so weit gehen und es mit einem Entzug vergleichen?


Beurteilen kann ich das nicht, jedoch weiß ich das etwas fehlt das mir sonst immer viel Energie gegeben hat. 


ABER wer mich kennt der weiß, ich habe eine Willenskraft die mich antreibt. Damit bin ich nicht alleine, unter meinen (Sport-)Freunden fand ich Gleichgesinnte. 




  • 1x pro Woche fester Termin für ein Workout (2 Personen)
  • Workout Ideen ausgetauscht  
  • Trainingserfolge von Freunden sind motivierend  
  • Zum lockeren Laufen verabredet



Der Plan B ist genial, zum einen eine Alternative zum Vereinstraining gefunden zu haben und zum Anderen die Bereitschaft mitzumachen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis.

Ist das Reichtum
Für mich ist es das.





Auf die Frage "Wie läufts mit dem Sport?"
antworte ich mit einem freundlichen Grinsen.





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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Schaffst du die Hürde nicht, dann nehme einen 
    anderen Weg, vermeide den Stillstand.
Ein fester Termin wird dich motivieren es
    durchzuziehen.
Teste etwas Neues mit einer Probezeit.
     Du kannst es jederzeit beenden, weitermachen wie
     zuvor nur mit Erfahrung. 

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24. März 2021

Gamechanger Boxen?


Was ich gut konnte war den Alltag zu bewältigen, zu mehr fühlte ich mich irgendwie nicht fähig.

Es ging nicht Vorwärts, mein Leben drehte sich im Kreis - soll das so bleiben, für immer


So viele Fragen kreisten in meinem Kopf die Angstzustände auslösten, ich verzweifelte daran keine Antwort zu wissen. 




Die Vielzahl an Fragen nahm den Platz für freie Gedanken, um kreativ zu sein, ein wenig zu träumen.

Doch ich suchte nicht nach einer Veränderung, denn es fühlte sich an wie die Normalität, Alltag halt.

Als ich mit dem Boxen begann veränderte sich stetig diese Normalität, ich fühlte mich nach jedem Boxtraining befreiter und klarer bei Verstand.



D
och wie kann das sein?


Boxen ist wie eine Therapie und ich erkläre mir das dadruch: 


1) Im Training bist du voll konzentriert, in Gedanken nur bei dir selbst "Wie war das, Bein vor und zeitgleich mit dem linken Arm gerade schlagen (stoßen)." 

 

2) Beim Schattenboxen schaust du in die Leere und baust dir deine Fantasiewelt auf in der du abtauchst.

 

3) Alles um dich herum lernst du auszublenden, du schaltest ab und fokussierst dich auf einen gedachten Gegner. Es ist eine Form der Meditation. 

 

4) Deine Auffassungsgabe wird angesprochen, dir werden Abläufe gezeigt die du wiederholen sollst. "Wie war die Kombi?".

 

5) Durch die Kraftanwendungen bist du am Ein- und Ausatmen, aber nicht hektisch und flach du atmest bewußt und kontrolliert.

 

6) Du lernst deinen Körper zu kontrollieren, Kraft einzuschätzen aber auch einzuteilen.

 

7) Beim Schlagabtausch ist dein Multitasking gefragt,
👉 Lücke beim Trainingspartner suchen,
👉 im richtigen Moment zuschlagen,
👉 dafür musst du die Distanz überbrücken,
👉 Beine und Arme gleichzeitig bewegen,
👉 fast im selben Moment wieder in die Deckung gehen. 
Das sind keine Sekunden, das sind Hundertstel.

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Das Leben ist ein Karussel, es dreht sich weiter und für
    den Schwung sorgst du.
✪ Wenn du keinen Kopf zum Tagträumen oder Fantasien
    hast, dann solltest du dringend etwas ändern.  
✪ Boxen ist eine Therapie, befreit dich von Anspannungen
    und den Alltagssorgen. 

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7. März 2021

Du willst fliegen? Dann musst du fallen...


 

   Ich kann fliegen, das meine ich ernst. 


Wie häufig berührte ich die Kante, verlor das Gleichgewicht und spürte den tiefen Fall ins Ungewisse, bekomme Gänsehaut bei dem Gedanken. 


Umso mehr ich darüber nachdachte wohin mich eine Situation brachte, durch die ich vom guten Weg abkam. In eine sogenannte "Mach doch kein Schei#*" Aktion stellte ich fest, wie mich die eigentlich ausweglose Lage für mein darauffolgenden Werdegang etwas Gutes lehrte. 

Es war kein Scherbenhaufen, nicht das Ende oder die größte Katastrophe in meinem Leben, ABER ein emotionaler Ausdruck von "Ich hab versagt, will mich verstecken, weg von den Blicken Anderer und einfach verbittert weinen."


Was es tatsächlich war?

Der schmerzhafte Wachstum von Flügeln die ich brauchte, um die Hürde zu überwinden, mich nach dem übersteigenden Flug nicht mehr umdrehte sondern nur noch die Freiheit von der Last konsumierte.



Komme ich an den Punkt, Anderen davon zu erzählen die eine ähnliche Zeit durchmachen, erkenne ich wie stark mich die heraus- fordernde Zeit machte
und frage 



Wo wäre ich heute, wäre mir das nicht passiert?


Aus dem Boxsport kenn ich eine passende Floskel 

"Ein verlorener Kampf ist ein Gewinn an Erfahrung."


 

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Schwächen lassen Dich wachsen.
✪ Schwierige ausweglose Zeiten sind kein
    Stillstand, Du lernst und gewinnst an Erfahrung.  
✪ Erzähle aus Deinem Leben, um zu erkennen was
    Du gelernt hast.

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28. Februar 2021

Ups...ich bin nur zufällig hier!


"Wir gehören nicht hier her."

Das waren unsere Gedanken bevor wir das erste Mal einen Boxverein betraten. Unsere, damit meine ich eine befreundete Boxerin und mich. 

Super interessant festzustellen, dass ich als Frau nicht alleine mit diesem Gedanken war und sehr wahrscheinlich sogar gibt es noch mehr Frauen und Mädchen da Draußen die so dachten oder immer noch so denken. 


Bei dem harten anspruchsvollen Training mitzuhalten konnte ich mir nicht vorstellen.
Vermutlich würde ich eher den Trainingsablauf stören durch Sonderlocken wie leichte Gewichte oder weil mein Trainingspartner Rücksicht auf mich nehmen müsste, damit er mich nicht verletzt.



Kurz und knapp gesagt, ich konnte mir keine Vorstellung davon machen wie Frauen in Boxvereinen angenommen werden. 

Trainierten sie überhaupt gemeinsam mit Männern?
Gibt es überhaupt in den Boxvereinen Frauen?

Oder waren Profiboxerinnen Ausnahmetalente, die an einem Leistungsstützpunkt trainierten?


Zurückblickend kann ich darüber nur schmunzeln wie fantasievoll ich damals war, aber auch erschrocken darüber wie mich die Meinung der Gesellschaft und auch die Medien in meiner Denkweise beeinflusst hatten.

Meine Selbstwahrnehmung war verglichen mit einem 3-geschossigen Haus inklusive Dachboden eher auf Höhe des Kellers.


Kein Wunder, das weibliche Geschlecht ist in den Köpfen als "schwach" abgespeichert. Das ist historisch bedingt, weil uns das männliche Geschlecht Arbeiten abgenommen hat, die mehr Muskelkraft erforderten. 

Es braucht Zeit aber auch mehr Selbstvertrauen diese altmodische Denkweise abzulegen.  
 

Ratschlag: Probiere die Dinge aus und lege deine Vorbehalte ab, es könnte dich überraschen. 

 

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Frauen können das Boxtraining locker mithalten.  
✪ Nimm dich selbst wahr, lass dich nicht durch die Meinung
    Anderer davon abhalten es selbst zu versuchen.  
✪ Es ist überholt zu denken, dass das weibliche Geschlecht
     schwach sei. 

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14. Februar 2021

Was war ich nur vor dem Boxen?

 

Im Kopf Träume, die ohne Ziel umher schwirrten und selbst zur Zielscheibe für Gedankenpfeile mit der Aufschrift "das schaffste nicht" getroffen wurden und dann mit einem schmerzhaften Gefühl aus Selbstmitleid und Schwäche, wie eine Erniedrigung zerbröckelten.



Ob das immer noch so ist? 

Nein, seit dem ich boxe, es nicht nur in den Ring sondern auch die Jagd nach Titeln gemeistert habe weiß ich, dass es möglich ist aufzuwachen und den Traum zu leben.






Wie es dazu kam?

Durch das Training, denn ich lernte mehr über mich selbst. Schließlich eignete ich mir Fähigkeiten an, die mir in Schritten beigebracht wurden.

Beispiel Liegestütze, uns Frauen fallen die besonders schwer, liefen mit der Zeit aber einwandfrei, es machte sogar Spaß...ist ja klar wenn du nicht alleine die Herausforderung meisterst, das Team gibt dir eine Kraft die nicht messbar ist. 



Diese Vorgehensweise ist umsetzbar auf vieles wovon wir denken es nie erreichen zu können und nur davon träumen.
Wir träumen ja auch gerne von den glücklichen Momenten, die harte Arbeit um das Ziel zu erreichen kommt wohl selten im Traum vor oder? 


Hast du auch einen Traum verwirklicht 
oder träumst du noch?




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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Träume sind Visionen, jage nach ihnen.
✪ Bedenke, zum Ziel gehört auch ein Weg sonst wäre es 
    ja einfach und langweilig.
✪ Label deine Gedankenpfeile mit "Ich kann das, nicht 
    sofort aber bald"

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19. November 2020

Soll ich oder soll ich nicht?

Ständig diese Entscheidungen. 

Sollte ich zu dem Treffen gehen?

Ich will lieber auf die Couch. 

 

Die Einladung auf einen Café annehmen?

Könnte ein unangenehmes Treffen werden, peinliches Schweigen.

 

Mal zu einem Nachbarschaftstreffen gehen?

Traue mich irgendwie nicht. 

 

Doch den Aushilfsjob annehmen oder lieber zu Hause bleiben?

Ich mach bestimmt so viel falsch. 

  

Sollte ich die fremde Person mal ansprechen?

Traue mich nicht, wer weiß wie sie reagiert. 

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Bedenke bei deiner Entscheidung, jede der o.g. Fragen ist ein Weg und jedes NEIN beendet den Weg.


Sagst du JA dazu, dann führt dich der Weg weiter meist zu einer unerwarteten Situation. Ich vergleiche es gerne mit einer Reihe Dominosteine, wie eine Kettenreaktion die ausgelöst wird. 

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Triffst du dich mit Jemanden auf einen Café, obwohl du lieber Nein sagen wolltest. Dann könnte es doch vielleicht sein, dass du in dem Café eine Person wiedersiehst, die du mal aus den Augen verloren hattest oder kommst durch die Unterhaltung auf neue Ideen, erhälst z.B. einen Tipp der dir bei einem Problem weiterhilft.

Dir werden täglich Angebote gemacht zu denen du Ja oder Nein sagen kannst, ein vielleicht verschiebt dieses Angebot nur zeitlich. 



Jedes dieser Angebote ist eine Gelegenheit, eine Gelegenheit aus dem Alltag herauszukkommen, neue Erfahrungen zu machen, etwas zu erleben, neue Story zu erzählen oder sogar Sorgen loszuwerden.


Aktion = Re-Aktion 


Im Boxsport habe ich die Formel "Sag JA zu Gelegenheiten" umgesetzt, es brachte mir 



Erfahrungen im Sport | neue Bekanntschaften | Unvergessene Erlebnisse



 

 

Sowohl positiv als auch negativjedoch 

abschliessend gesagt:

Lebensgeschichten!





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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Entscheidungen sind Angebote für neue Erfahrungen.
✪ Sag "Ja" zu Angeboten die du erst mit "Nein"
    beantwortet hättest.
✪ Jedes Angebot wird zu einer Gelegenheit aus dem
    Alltag auszubrechen.

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12. November 2020

Ich sehe was, was DU nicht siehst.



Du trainierst eifrig, übst und übst weil du es können willst. 

Es macht dir Spaß, du übst gerne einfach nur für dich, denn du sagst dir selbst 

"Für mehr reicht es eh nicht". 


Nun übst du nur für dich in der Boxerhalle, manchmal vor- oder nach dem Training. 




Du bist nicht alleine, in der Halle findet ein Einzeltraining statt das du neugierig beobachtest.


Wahnsinn
wie der Boxer sich bewegt, wie Reaktionsschnell und kraftvoll er zuschlägt, sicherlich bereitet er sich auf einen Wettkampf vor. 


Sein Trainer wirkt konzentriert, ist kritisch und verlangt viel von seinem Schützling ab. 


Wahnsinn, du denkst nur 
"Ich könnte das gar nicht".


Was passiert mit dir, wenn dieser Trainer dir sagt: 

"Du machst das gut, hast Talent, könntest   es zur Deutschen Meisterschaft schaffen".

 



Es irritiert dich?


Du schmunzelst weil du es für ein Scherz hälst?


Du bist verlegen, denn innerlich wünscht du dir das seine Worte ernst gemeint sind.
 




Glaubst du immer noch das es nicht für mehr reicht oder wird dir nun klar das es möglich wäre in den Ring zu steigen und zu kämpfen

Für mich fiel der Groschen in dem Moment, als mir genau dieser Satz gesagt wurde.

Ich beschloss kämpfen zu wollen, da mein Glaube an mich selbst so stark wurde, dass ic hes mir selbst beweisen wollte 

"Ja, ich schaffe es zur Deutschen Meisterschaft".


Ein merkwürdiger Effekt oder? 

👉 Wenn Aussenstehende mehr in dir sehen, als du selbst.

👉 Wenn Andere mehr an dich glauben, als du selbst.

👉 Dann beginnst du selbst an dich zu glauben und wächst
     über dich hinaus.


Siehst du nun in dir selbst,
was Andere sehen? 



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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Übung macht den/die Meister*in.
✪ Sei neugierig, es weckt deine Leistungsbereitschaft. 
✪ Deine Selbsteinschätzung braucht die Gegenprüfung
     Aussenstehender.
✪ Dein Glaube an deine Fähigkeiten wächst, wenn du nicht
     alleine an dich glaubst. 

       ✪ Deine Zweifel verschwinden, wenn du mehr an dich glaubst.  


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7. November 2020

Kopfkino - Freiheit oder Gefängnis?

Ständig diese Bildabfolgen im Kopf, es geht nur um das eine und dennoch sind es neue Bilder die erscheinen.

Ich habe sie in meinem Kopf und werde sie nicht mehr los, vermutlich behalte ich sie bis ans Ende meines Lebens. Wie ein Trauma, eine Angst die immer mal wieder plötzlich zum Vorschein kommt und dennoch wirkt es wie ein Happy End Moment - erfreut und glücklich.

Es ist verrückt, ich dachte es hört auf wenn mein Verlangen danach gestillt wurde, sobald sich das Kopfkino im echten Leben abspielt, ich dann einfach keinen Bock mehr habe oder mich für etwas anderes interessiere.

 
Nein, ich bin gefangen in der Sequenz die ähnlich erscheint und doch so unterschiedlich wirkt, dennoch hat es eine kraftvolle Aussage. 

 

KÄMPFE
Gina, du bist gut und wenn nicht, dann  versuchst du wieder, wieder und immer wieder aufzustehen. 

Du liebst die Herausforderung selbst wenn es unmöglich oder gar wahnsinnig erscheint, doch du willst dir selbst sagen können das du gekämpft und nicht aufgegeben hast.

 

Warum will ich das, immer die Starke sein?


Irgendwas schlummert in mir
, wer weiß ob es mal eine Zeit vor diesem Leben gab die ich erlebt habe und mich einholt und daran erinnert...
nein, ermutigt würde ich es lieber nennen.

Die Bildabfolgen waren Träumereien die mich beeinflussten das zu tun was innerlich in mir ausbrechen wollte.

 

Ein Charakter der sich Schwäche nicht eingestehen will, dafür den Kampf sucht, eine gute Grundlagen für den Kampfsport oder?

Ihr bekommt ein Freiticket in das Gefängnis meines Kopfkinos, sozusagen eine Premiere.

Ich sehe mich im Ring, mitten im Schlagabtausch. Meine Kontrahentin ist sehr stark, eine Favoritin auf den Wettzetteln, wenn es welche geben würde. Ich müsste über mich hinauswachsen, sonderbare Leistungen
erbringen...überraschen! Ich sehe mich im Nahkampf,

 

 

wir beide schenken uns nichts wir Boxen auf Augenhöhe. Im Kopfkino gehe ich die Techniken durch 
"Wie könnte ich im Angriff kontern?" Ausweichen nach Rechts, halbe Drehung, dann der Konter mit einem Körper- und Kopfhaken, raus aus dem Gefecht - absichern.

 

Ich sehe Ausschnitte von den Aktionen wie Blitzlichter, manchmal zucken meine Arme im Schlaf mit, so als wollten sie direkt loslegen. Könnte gefährlich werden neben mir zu liegen? Nein, nein, das ist nur  die Muskulatur die zuckt ;-)


Es sind oft ähnliche Szenen die sich wiederholend in meinem Kopf abspielen, Tagträumereien oder Nachts im Schlaf. Vor dem Boxsport bestand das Kopfkino eher aus der Vorstellung 

 


"Gerne  mal da oben auf einem Treppchen zu  stehen, Menschen zu  begeistern durch meine Fähigkeiten, ein Publikum zum jubeln zu bringen und ein wenig bewundert zu werden für meinen Kampfgeist."



 

 

Dieser Wunsch selbst den Effekt, die Ausstrahlung eines Vorbilds zu erreichen, die es schaffen einen zu begeistern, ein hohes Ziel setzen das erreichbar scheint und durch ihr sonderbares Auftreten in der Gesellschaft zeigen, dass es
mehr gibt als den "normalen" Alltag

 



Bisher dachte ich die Gedanken verbleiben in meinem Kopf, wie in einem Gefängnis, es wird schwer sein dort auszubrechen - unmöglich eigentlich oder doch möglich?

 

Wir haben das Jahr 2020 und ich singe 
"Die Gedanken sind frei" 😉

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Dein Kopf ist ein Gefängnis für Träume.
✪ Bilder im Kopf verbleiben auf Ewig.
✪ Tagträume können dich positiv beeinflussen.
✪ Gedanken sind nur ein kleiner Teil deines Lebens, sie
     werden zu mehr wenn sie gelebt werden.
 
✪ Werde zu deinem eignen Vorbild, wenn das Kino in
                  deinem Kopf einen Film mit dir in der Hauptrolle zeigt.

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1. November 2020

Warum tickt der Boxsport anders?

 

Wer den Weg zum Boxen gefunden hat lernt eine andere Welt kennen, der Boxsport schaffte es nicht umsonst oft auf die Leinwände oder ins Bücherregal, nicht nur als Fachliteratur.  



 

 

Das Frauen auch boxen wird in der Gesellschaft bereits als normal angesehen, jedoch schwerfällig akzeptiert.


Dadurch ist das Interesse von Presseblättern und/oder Medien insbesondere dann vorhanden, wenn es um die Rolle der Frau als Sportlerin und die Bindung zum Trainer geht, gerne immer verpackt in einem Skandal mit der Überschrift Missbrauch.

 

 


Doch warum ist im Kampfsport die Bindung zwischen Sportler*in und Trainer*in so eng?


Ich will nicht behaupten es wäre nur im Kampfsport diese Bindung vorhanden, es findet sich nur wenig ein Vergleich in anderen Sportarten.  


Im Kampfsport ist das Ziel sich auf einen Zweikampf vorzubereiten.





Allein die Vorstellung in den Ring zu steigen, vor Publikum zu stehen und sich in einen Kampf 1 vs. 1  zu begeben, bei dem es nur gewinnen oder verlieren gibt, mit dem Hintergedanken "Bloß nicht K.O. gehen" stellt die persönliche Psyche auf die Probe.

Dafür will jede*r Sportler*in vorbereitet sein. Um sich darauf vorzubereiten braucht es mehr als ein Kraft-, Ausdauer- und Konditionstraining


👊Hohe Konzentrationsfähigkeit
👊Reaktionsfähigkeit
👊Fähigkeit der Selbstkontrolle
👊Technik-/Taktik Fähigkeiten

Fähigkeiten die den Kampf bestimmen, denn beim Schlagabtausch kann bereits ein Treffer alles entscheiden, nur 1 Treffer der in einer Hundertstel geschlagen wird - so gefährlich wie der Sekundenschlaf am Steuer. 


Warum ist denn nun die Bindung zum Trainer*in wichtig? 


Um die Fähigkeiten zu erlangen braucht es einen ausgeklügelten Trainingsplan, die mentale Unterstützung um eigene Grenzen zu erreichen oder gar zu überschreiten und die Bestätigung die Übungen richtig auszuführen und seine Leistung gesteigert zu haben.

 

 

Wenn eine enge Vertrauensbasis da ist, dann ist ein Lob vom Trainer*in wie ein 6er im Lotto oder ähnlich dem Gefühl seine Eltern stolz zu machen.


 Genau hier ist der passende Vergleich, denn dein*e Trainer*in 




  • schützt dich vor Überbelastung
  • baut dich psychisch auf
  • freut, lacht, weint oder ärgert sich mit dir
  • sieht mehr Potential in dir als du selbst
  • merkt wenn dich seelisch etwas belastet
  • ist eine Vertrauensperson außerhalb der eigenen Familie
Du wirst durch dein Trainer*in zu einem Kämpfer*in erzogen, wie Eltern ihre Kinder auf das Leben vorbereiten so wirst du auf deinen große Aufgabe den Wettkampf vorbereitet.

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👊 Was hast du gesagt Gina? 👊


✪ Das Frauen boxen ist immer noch ungewöhnlich.
✪ Boxsport ist mehr durch Skandale bekannt.   
✪ Enge Bindung zwischen Trainer*in und Sportler*in.
✪ Das Boxtraining zerrt an der psychischen Stärke.
✪ Vorbereitung auf den Wettkampf wie auf das Leben.

        ✪ Zum Kämpfer*in wirst du erzogen.

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